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Sonnenuntergang: Der Strand von Guincho in der Nähe von Cascais galt mal als Geheimtipp, ist inzwischen aber weltbekannt / Foto: Ingo Paszkowsky

Lissabon und seine Strände

Lissabon ist eine sehr schöne Stadt mit ihren historischen Gebäuden, den kunstvollen Bürgersteigen, unzähligen lauschigen Cafés und Restaurants. Aber Lissabon kann auch Meer. Fast 100 Kilometer Strände in der näheren Umgebung laden zum Sonnenurlaub am Meer ein. In erster Linie sind es die beliebten Strände im mondänen Badeorten Cascais und Estoril, die Besucher anziehen. Bequem von Lissabon aus mit dem Vorortzug, der Linha de Cascais, zu erreichen.

Absolut sehenswerte ist auch die weitläufige Caparica mit ihrem so charakteristischen touristischen Zug, der Schmalspurbahn Minicomboio de Caparica, der uns in eine andere Zeit versetzt. Wir genießen herrliche 14 Kilometer idyllische Landschaft mit tollen Stränden. Beispielsweise in der ruhigen Lagune Albufeira (Lagoa de Albufeira), die für Familien geeignet ist, in FKK-Arealen wie “Meco”, oder sogar in einer der kleinen Buchten des Arrabida-Gebirges (Serra da Arrabida), die nur über das Meer erreichbar sind.

Strände über Strände

Strände wie “Parede”, “Avenca” und “Outao” sind mit ihrem hohen Jod-Anteil in der Luft begehrt für eine Kur bei Personen mit Knochenerkrankungen.

Manche Strände haben auch einen Kultstatus, weil sie schwer zu erreichen sind, wie “Ribeiro do Cavalo” oder “Ursa”. Wieder andere laden zu einem Schwimmbad im Ozean ein, wie “Guincho”, “Azenhas do Mar” oder “Praia Grande”. Es gibt auch Strände mit Geschichten, wie die von “Herdade da Comenda”, wo Jackie Kennedy mit ihren Kindern nach dem Tod des amerikanischen Präsidenten Zuflucht gesucht haben soll.

Der Strand von Guincho galt lange als Geheimtipp, inzwischen kennen viele den Surferstrand / Foto: Ingo Paszkowsky

Viele Surfspots

Das Lissaboner Umland wartet mit vorzüglichen Bedingungen für das Surfen und andere Wassersportarten auf. Das 50 Kilometer entfernt liegende Ericeira ist das einzige Welt-Surf-Reservat in Europa und noch dazu das zweite, das mit dem Titel ausgezeichnet wurde. Der Titel World Surfing Reserve (WSR) wird von der NGO World Surfing Reserves verliehen. Die Nichtregierungsorganisation hat sich den Schutz außergewöhnlicher Surfspots auf die Fahnen geschrieben.

Weitere WSR sind in

den USA Malibu Surfrider Beach und Santa Cruz/Kalifornien,

Australien Manly Beach, Gold Coast und Noosa Beach,

Peru Huanchaco Beach/Trujillo,

Brasilien Guarda do Embaú,

Chile Punta de Lobos.

Nominiert ist zudem Playa Hermosa in Costa Rica.

Das Reservat in Portugal erstreckt sich zwischen den Stränden von “Empa” und “Sao Lourenco”, auf einem Küstenstreifen, der sieben Surfspots auf nur vier Kilometern Länge konzentriert: “Pedra Branca”, “Reef”, “Ribeira d’llhas”, “Cave”, “Crazy Left”, “Coxos” und “Sao Lourenco”.

Wegen der günstigen Bedingungen ist Ericeira Austragungsort verschiedener internationaler Meisterschaften.

Aber auch näher an Lissabon gelegene Strände eignen sich fürs Surfen, wie der bereits erwähnte Strand “Guincho”, bekannt für seine Winde und daher ideal für Wettkämpfe. “Carcavelos” wird gerne wegen seiner Nähe zum Zentrum von Lissabon besucht. Weiterhin gibt es viele Möglichkeiten Wasser und Sonne zu erleben an der “Costa da Caparica”.

Sonnenuntergang Guincho / Foto: Ingo Paszkowsky

Anfahrt

Am Besten ist man sicherlich mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen unterwegs. Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut und eine echte Alternative. Einige Vorschläge, wie ihr die Ziele von Lissabon aus erreicht:

Ericeira: Mit dem Bus von der Haltestelle Campo Grande (Webseite des Beförderungsunternehmens Mafrense in portugiesischer Sprache)

Praia das Macas und Praia Grande (Sintra): Mit dem Zug von den Bahnhöfen Rossio und Oriente nach Sintra (Webseite der Eisenbahngesellschaft Comboios de Portugal in portugiesischer und englischer Sprache), anschließend die Tram benutzen

Cacais: Zug vom Bahnhof Cais do Sodre nach Cascais www.cp.pt, falls ihr weiter nach Guincho wollt, nehmt den Bus (Webseite des Busunternehmens ScottURB in portugiesischer und englische Sprache)

Costa de Caparica: Mit der Fähre Lissabon / Cacilhas oder Porto Brandao (Webseite des Fährunternehmens Transtejo Soflusa in portugiesischer und englischer Sprache), dann mit Bus und Zug zu den entfernteren Stränden (Webseite des Unternehmens Transpraia in portugiesischer Sprache) oder mit dem Bus von Praca de Espanha, Areeiro und Marques de Pombal, oder mit dem Zug (Webseite des Zugbetreibers Fertagus in portugiesicher und englischer Sprache) von Areeiro/Sete-Rios/Campolide nach Pragal, anschließend weiter mit dem Bus

Arrabida: Mit dem Zug von Fertagus nach Setubal, anschließend weiter mit dem Bus vom Bahnhof

Sesimbra: Fähre/Transtejo – Cais do Sodre/Cacilhas, weiter mit dem Bus oder mit dem Bus von Sete-Rios

Die Schmalspurbahn Minicomboio de Caparica fährt samstags vom 5. Juni bis 30. Oktober und sonntags vom 1. August bis 10. Oktober (Webseite von Comboios de Portugal in portugiesischer Sprache)

Quelle: Turismo de Lisboa

Titelfoto / Der Strand von Guincho in der Nähe von Cascais galt mal als Geheimtipp, ist inzwischen aber weltbekannt / Foto: Ingo Paszkowsky

Surfer und Schwimmer trotzen in Guincho der Brandung / Foto: Ingo Paszkowsky

Bitte informiert euch vor der Abreise immer über die tagesaktuellen Reise- und Sicherheitsbestimmungen. Erste Wahl sind die Reisehinweise des Auswärtigen Amts, aber schaut auch auf der Seite der Tourismus-Organisation von Portugal Turismo de Portugal vorbei. Außerdem bei Turismo de Lisboa. Das aktuelle Video von Turismo de Lisboa „Lisboa, a new way to be together“ auf youtube stellt einige der aktuellen Maßnahmen vor.

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